unterwegs für gütersloh

Am 13. September 2015 wählen die Bürgerinnen und Bürger Güterslohs ein neues Stadtoberhaupt. Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters. Bevor Sie mir vielleicht Ihre Stimme geben, können Sie mich hier näher kennenlernen.

Henning Schulz

  • 42 Jahre, verheiratet, 2 Kinder 
  • aufgewachsen in Brockhagen im Kreis Gütersloh 
  • Realschule und Gymnasium in Halle/ Westf. 
  • erst Maurerlehre, dann 
  • Architekturstudium in Hannover und London 
  • Arbeit als Architekt in Berlin 
  • Hochbaureferendariat mit Erfahrungen in Kommunalverwaltungen, bei der EU in Brüssel und beim Bund in Berlin
  • Projektleiter für Bundesbauten in Berlin
  • Leiter des Hochbauamtes der Stadt Peine
  • seit Mai 2013 Stadtbaurat in Gütersloh
  • CDU Mitglied

Wo komme ich her?
Was hat mich geprägt?
Was hat mich und habe ich bewegt?

Am 16. Oktober 1972 kam ich in Bielefeld zur Welt, bin nur wenige Kilometer von Gütersloh entfernt in Brockhagen aufgewachsen, in der Familie zusammen mit Eltern, Schwester und meiner blinden Großmutter. Dort habe ich auch die Grundschule besucht. Geprägt hat mich in meinem Elternhaus das Wissen und die Fähigkeiten meiner Eltern, nahezu alle Dinge des täglichen Lebens selber zu machen. Planen, bauen, ackern, Nahrungsmittel herstellen und haltbar machen, Kleidung herstellen, alle Dinge reparieren. Es war normal eine Idee zu haben, sie umzusetzen, dabei nach der besten, effizientesten Lösung zu suchen. Das entspricht mir sehr.
Als weiterführende Schule wählte ich die Realschule und anschließend das Gymnasium in Halle/Westf. Danach eine Lehre als Mauerer, um das Fundament zu lernen: Um zu lernen wie ein Bauwerk gefügt wird, wie man viele Teile zu einem großen Ganzen verbindet.
Dann stand das Studium der Architektur auf dem Lebensplan, den es formal bei mir nie gegeben hat. Ich bin nach Hannover gegangen, weit genug weg und nah genug -was Heimat bedeutet wird oft erst aus der Distanz bewusst. Ich liebe diese weite Landschaft des Kreis Gütersloh, mit ihren Feldern, Flüssen und Bächen, immer wieder gegliedert durch Gehölze und ein hoher Himmel. Hin und wieder ein kleiner Sandhügel, Hinterlassenschaft des Meeres aus alten Zeiten.

Im Studium habe ich sehr vielfältig und engagiert gearbeitet: Neben den eigentlichen Studienaufgaben Büroarbeit als Architekt, Ausbildertätigkeit beim Handwerksbildungszentrum in Brackwede und beim Verband der Bauindustrie in Hannover, wissenschaftliches Arbeiten mit der Patentierung einer neuen Bauweise, Lehren am Institut des Fachbereichs Architektur.
Dann kam der Impuls: Raus in die weite Welt – nach London zu wollen, zu lernen, wie man anderswo Probleme löst.

Nach dem Diplom war ich in Berlin zunächst knapp zwei Jahre als angestellter Architekt tätig und habe Großprojekte in Berlin und Stuttgart bearbeitet. Obwohl die Arbeit interessant war, ist in dieser Zeit der Wunsch gereift, mich mehr um das große Ganze - die gesellschaftliche Bedeutung des Bauens und Gestaltens - kümmern zu wollen.
Deshalb entschied ich mich, auf dieser Ebene zu lernen, und bewarb mich für das Referendariat für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Berlin. Während dieser vielseitigen zweijährigen Ausbildung mit Stationen in Berlin (Hochbau des Bundes), in Köln (Projektsteuerung), in Münster (Bauordnung), in Bonn (Stadtplanung) und im Referat Verkehr, Bauen und Wohnen bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union in Brüssel, lernte ich alle Ebenen der Verwaltung kennen – von der kommunalen bis hin zur europäischen. Eine Erfahrung, von der ich sehr profitiere.

Während dieser Zeit habe ich auch meine Frau getroffen, eine Familie gegründet, und wir haben das erste Kind in Berlin bekommen.

Gearbeitet habe ich nach meinem Referendariat bei der Bundesbaudirektion in Berlin im Projektmanagent für Neubauten des Bundes (Neubau des Innenministeriums und des Bundesarchivs) und als Leiter einer örtlichen Bauleitung mit 30 Mitarbeitern.
Dort gab es zuviel „Direktion“ und zuwenig „Kreativität“.

Auf Dauer wollte ich in die Kommune, dorthin, wo man den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort hat.

Von Berlin aus ging es 2008 nach Peine – als Hochbauamtsleiter und stellvertretender Stadtbaurat - ein Sprung ins kalte Wasser.

In Peine konnte ich meine Führungsverantwortung und Leitungskompetenz erproben, lernen wie "Rathaus" funktioniert, und mit der eigenen und der Macht der anderen umzugehen.

Ich hatte leider zu wenig Möglichkeiten, meine Vorstellungen von Qualität und Authentizität im Bauwesen der Stadt umzusetzen.

Gefühlt war ich dort nicht zuhause. Es war eine Zwischenstation zwischen allen Orten. Unser 2. Kind ist in Peine geboren.

Eine spontane Chance zur Veränderung bot sich mir 2013, als ich durch Zufall auf die ausgeschriebene Stelle des Stadtbaurates in Gütersloh stieß. Eine großartige Aufgabe in der Heimat, da mussten meine Familie und ich nicht lange überlegen.

Schon als Kind war Gütersloh meine Lieblingsstadt und nun sind wir hier nach eineinhalb Jahren schon richtig gut angekommen.

Die Familie steht an erster Stelle in meinem Leben, dann folgt ganz schnell die Arbeit und lernen darf ich gerade sehr intensiv, mich selbst nicht zu vergessen. Aber auch soziales Engagement war mir immer wichtig. In Gütersloh bin ich aktives Mitglied im Serviceclub „Round Table“, es macht mir Freude, gemeinsam mit Gleichgesinnten aktiv zu sein. 
Und meine Freizeit? Die verbringe ich am liebsten mit meiner Familie in der Natur!

Henning Schulz

Ihr Bürgermeisterkandidat der CDU für Gütersloh